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Sams Songsammelsurium #92: Deutschsprachiges (28.05.2019, 20:00)

So, es ist wieder einmal soweit: Ein neues deutschsprachiges Sammelsurium steht an. Dabei sind allerdings nicht nur deutsche Interpreten oder Bands; in zwei Fällen singen auch bekannte ausländische Musiker. Zeitlich geht das von den frühen Fünfzigern bis in die 10er Jahre dieses Jahrhunderts. Und stilistisch dürfte auch für fast jeden etwas dabei sein.

Wenn ich euch jetzt neugierig gemacht haben sollte, dann schaltet pünktlich ein. Ich freue mich auf euch!

gypsy goes jazz #87: Blue Note Records – die frühen Jahre, Teil 1: Boogie, Blues & Jazz, 1939/40 (28.05.2019, 22:00)

Am 6. Januar 1939 mietete Alfred Lion ein kleines Plattenstudio mit einem Klavier, brachte eine Flasche Whiskey mit und nahm die beiden Boogie Woogie-Spezialisten Albert Ammons und Meade Lux Lewis auf. Lion, als Alfred Loew in Berlin zur Welt gekommen, gründete das später legendäre gewordene Plattenlabel Blue Note Records als Ein-Mann-Betrieb. Ende 1939 kam auch und sein Jugendfreund Jakob Frank "Fanny" Wolff, der sich in den USA Francis nennen sollte, nach New York – wie es heisst mit dem letzten Dampfer, der den Atlantik noch überqueren durfte. Die zwei Söhne aus Familien des jüdischen Bürgertums hatten schon früh eine Faszination für den Jazz entwickelt. Nun wollten sie die Musik dokumentieren, wobei sie den Musikern viel Freiheiten liessen, aber durchaus eine Richtung vorgaben: gerne etwas langsamere Tempi als im Jazz damals üblich, viel Blues.
Bei der ersten Session wurden sage und schreibe 19 Titel eingespielt, die meisten um die vier Minuten lang, denn von Beginn an verwendete Blue Note das weniger übliche 12-Inch-Format, auf dem deutlich mehr Musik Platz fand als auf dem weiter verbreiteten 10-Inch-Format. Bis zum Kriegseintritt der USA im Jahr 1941 brachte Blue Note es auf elf Sessions. Nach den beiden Pianisten – Lewis kehrte im Herbst 1940 und im Frühling 1941 nochmal zurück ins Studio (und dann 1944 noch ein letztes Mal) – trommelte Lion eine Band zusammen, die unter dem Namen The Port of Harlem Jazzmen zwei Sessions aufnahmen. Bei der zweiten war Sidney Bechet dabei und lieferte mit "Summertime" gleich ein Meisterwerk ab. Frankie Newton und J.C. Higginbotham waren die anderen Bläser, Ammons sass bei der ersten, Lewis bei der zweiten Session am Klavier, und der grosse Sid Catlett sorgte am Schlagzeug für einen mitreissenden Swing.
Im Herbst 1939 nahm Blue Note auch eine kurze Session mit dem Piano-Giganten Earl Hines auf. Sidney Bechet nahm 1940 seine erste Blue Note-Session als Leader auf – er zog zwar 1950 endgültig nach Frankreich, aber bis 1953 nahm er bei seinen Besuchen in New York ging er bis 1953 für Blue Note ins Studio. Bei seiner ersten Session im Quartett waren Catlett, der Bassist Pops Foster und Teddy Bunn an der Gitarre dabei. Dieser war schon bei den Port of Harlem Jazzmen an Bord und nahm für Blue Note als Leader eine schöne Solo-Session auf. Auch den Folk-Blues Sänger/Gitarristen Josh White holten Lion und Wolff 1940 ins Studio.

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Forschung & Gitarre (18.06.2019, 21:00)

2019 06 18 Forschung und Gitarre verkleinertAm Dienstag, dem 18. Juni, lade ich euch um 21 Uhr zu einem Besuch meines Hörlabors ein. Wir wollen Luftschwingungen prüfen, die entscheidend von Gitarren geprägt sind. Das Spektrum der Ohrsensationen wird dabei von 'sehr leise' bis 'durchaus nicht unlaut' reichen. Ein paar Akustikspieler reichen ihren elektrischen Kollegen und Kolleginnen die Hand. Ob es die Griffhand oder die Spielhand sein wird, muss noch ausdiskutiert werden. Oder man entscheidet das spontan, ist ja Rock 'n' Roll irgendwie. Oder Blues. Oder Folk. Oder Raga. Oder irgendwas von allem. Wir werden einem freundlichen Herren lauschen, der vor 90 Jahren seine Geschichten zu erzählen hatte, in die faszinierende Welt des subversiven Lärms im Popsong eintauchen, Coverversionen von Lalo Schifrin und Joni Mitchell präsentiert bekommen, und darüberhinaus wartet noch weitere, hoffentlich unterhaltsame Musik, bei der Gitarren entscheidenden Anteil haben, auf neugierige Ohren. Es wird zart, es slided, es zupft, es lärmt, es stahlsaitet. Aber ohne euch – ist es nichts!

PL 25.05.2019 - Dirk Hansmann (Grizz) - Nachtmusik

  1. Devo - The Girl U Want
  2. The Kills - Fried My Little Brains
  3. De Staat - Sweatshop
  4. Admiral Freebee - My Hippie Ain't Hip
  5. Black Rebel Motorcycle Club - Stop
  6. Dirty Little Rabbits - You Say
  7. The Compulsive Gamblers - Mind In The Gutter
  8. Vernian Process - Something Wicked (That Way We Went)
  9. Parov Stelar - Little Lion
  10. Little Steven & The Disciples Of Soul - Vortex
  11. The Soft Moon - Parallels
  12. World Domination Enterprises - Asbestos Lead Asbestos
  13. The Olivia Tremor Control - Fireplace
  14. Horseback - Invisible Mountain
  15. Shipping News - The Delicate
  16. House Of Pain - Boom Shalock Lock Boom
  17. Stolen Babies - So Close
  18. Chrome Hoof - Moss Covered Obelisk
  19. 93millionmilesfromthesun - Golden Light
  20. Polica - I See My Mother
  21. David Lynch - Strange And Unproductive Thinking
  22. Martin Stephenson & The Daintees - Wholly Humble Heart
  23. Electric Orange - Hydrat
  24. Hidria Spacefolk - Originaux
  25. Orange - Hu Maan
  26. Oneida - Reputation
  27. The Toms - Look The Other Way
  28. Cromm Fallon - Scars From You
  29. Hurricane Heart Attacks - Ocd
  30. Martin Stephenson & The Daintees - There Comes A Time!

PL 25.05.2019 - Whole Lotta Pete: Raumflug - A Psychedelic Journey (Wdh.)

(Wdh. v. 13.10.2009)

  1. 35007 - von Braun
  2. Liquid Visions - Interstellar Overdrive
  3. Weltraumstaunen - Pollenflug
  4. Aphrodite´s Child - Aeagian Sea
  5. Celestial Season - A Tune From Majestic Queen´s Garden
  6. The Cosmic Jokers - Galactic Joke (b)
  7. Tangerine Dream - Burning Bar
  8. Full Moon Fashions - Yes
  9. Siram - Atma
  10. Aural Float - Zwei G
  11. Fila Brazillia - A Zed & Two L's
  12. Subsurfing - The Number Readers
  13. Thievery Corporation - It Takes A Thief (Version 2)
  14. Pre Fade Listening - Free George Lingo
  15. Shpongle - Shpongle Falls
  16. Amphotic - Sternenschrei

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